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Steffen Gründel erhielt Bundesverdienstorden

Am 10. Mai 2016 wurde Herrn Steffen Gründel in der Thüringer Staatskanzlei die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Herr Gründel wird damit für sein Engagement beim Aufbau des Policat Projektes gewürdigt. Bei diesem Projekt wird Kindern in spielerischer und leicht verständlicher Weise das richtige Verhalten beigebracht, wenn sie von Fremden angesprochen oder gar gelockt werden.

Steffen Gründel mit Ministerpräsident

Steffen Gründel mit Ministerpräsident Bodo Ramelow                                                   Foto: tsk

Dankesworte von Steffen Gründel

Dankesworte von Steffen Gründel   Foto: Privat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgezeichnet

Ausgezeichnet_ Amtsblatt vom 21.02.2015

Quelle:Amtsblatt Altenburger Land Nr. 3/21.02.2015, Nichtamtlicher Teil S. 7

 

WebAward 2014

Nachdem wir unseren Internetauftritt 2014 neu und übersichtlicher gestalteten, haben wir uns entschlossen, nWebAward-Privat_01.01.15och einmal am WebAward 2014 des Köstritzer Unternehmervereins teilzunehmen und bewarben uns für die Kategorie Private. Die Online-Abstimmung lief vom 15. – 31.12.2014.

Am 28.01.2015 wurden anläßlich des Neujahrsempfangs des Köstritzer Unternehmervereins feierlich die Entscheidungen der Jury  bekanntgegeben. Die Kriterien für die Bewertung der Seiten richten sich nach den allgemein gültigen Regeln des weltweiten Netzes. So legt die Jury auf Aktualität, Attraktivität, Interaktivität, Übersichtlichkeit, Informationsgehalt, schnellen Seitenaufbau etc. wert.

 

Wir haben mit unserer Homepage in der Kategorie Private den ersten Platz belegt.

 

Wir bedanken uns bei allen, die uns bei diesem Voting tatkräftig mit ihren Klicks unterstützt haben.

 

Von links: Lothar Hoffmann von Fête de la Musique, die Köstritzer Dahlienkönigin Madleen Schiewek, Walburga Gründel-Syring und Steffen Gründel von www.policat.de sowie Jörg Philipps vom Adrag-Computerdienst und Wolfgang Droigk, Vorsitzender des Lusaner SC 1980. Foto: Martin Kappel

Von links: Lothar Hoffmann von Fête de la Musique, die Köstritzer Dahlienkönigin Madleen Schiewek, Walburga Gründel-Syring und Steffen Gründel von www.policat.de sowie Jörg Philipps vom Adrag-Computerdienst und Wolfgang Droigk, Vorsitzender des Lusaner SC 1980.                                                       Foto: Martin Kappel

 

 

Nachfolgend die Auflistung der Gewinner in den einzelnen Kategorien:

PRIVATE
1. www.policat.de
2. www.extravaganz-in-holz.de
3. www.erlebnisteam.com

VEREINE
1. www.lusaner-sc.de
2. www.orchesterfreunde-gera.de
3. www.sis-thueringen.de

4. www.autismus-ostthueringen.de
5. www.feuerwehr-weida.de
6. www.cantabile-gera.de
7. www.kabarett-wirsing.de
8. www.lsvaltkirchen.de
9. www.dahliengarten-gera.de
10. www.computertreff-gera.de

BUSINESS
1. www.musiquegera.de
2. www.dianas-fotowelt.de
3. www.cafe-mittendrin-gera.de

4. www.webkind.marketing
5. www.elstertal-ballonfahrten.de
6. www.ellenmelzer.de
6. www.komplettbad-wagner.de
8. www.ocolor.de
8. www.xxat.net
10. www.beschilderung-engel.de

 

WebAward 2013

VotingDer Pokal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der vom Köstritzer Unternehmerverein ausgelobte Köstritzer Internetpreis “WebAward” fand nunmehr im 13. Jahr statt. Der WebAward wurde in drei Kategorien vergeben: Business, Privat und Vereine. Wir hatten uns mit unseren Internetauftritt für diesen Preis in der Kategorie Privat beworben. Im gesamten Monat Dezember 2013 konnte online abgestimmt werden.

 Vielen Dank an alle, die ihre Stimme für unsere Homepage abgegeben haben.

 

alle Gewinner in der drei Kategorien Foto: Privat

alle Gewinner in der drei Kategorien                                                   Foto: Privat

 

Am 27.01.2014 wurden alle Vertreter der am WebAward teilnehmenden Homepages zum Neujahrsempfang des Köstritzer Unternehmervereins nach Bad Köstritz in den Palaissaal eingeladen. Die beiden Streicher Paula Pietsch und Tobias Hohberg, Schüler der Spezialklassen für Musik in Gera und der Musikschule, gestalteten den musikalischen Part des Abends. Eine Jury hatte zuvor die Wertungen für die besten Internetseiten in den Kategorien Business, Vereine und Privat vorgenommen. Dahlienkönigin Madlen I. und Unternehmervereinschef Uwe Schlundt überreichten die Preise.

Wir belegten mit unserer Internetseite in der Kategorie Private in der Online-Abstimmung den 1. Platz und in der Jury-Bewertung den 2. Platz. Die Freude darüber konnten wir nicht verbergen, sind wir doch mit unserem Projekt wieder ein Stück weiter bekannt geworden.

Die Platzierten im WebAward 2013:

Kategorie Private

1. www.muenchenbernsdorf.de
2. www.policat.de
3. www.extravaganz-in-holz.de

Kategorie Vereine

1. www.feuerwehr-gera.de
2. www.sv-elstertal.de
3. www.taelerschule.de

Kategorie Business

1. www.cwk-bk.de
2. www.tanzschule-schulze.de
3. www.briefodruck.de

Online-Abstimmung

www.inges-modelaedchen.de – Business –
www.sv-elstertal.de – Vereine –
www.policat.de – Private –

Dieser festliche Akt in Bad Köstritz war für uns Altenburger eine gelungene Veranstaltung und bestärkt uns in unserer weiteren Projektarbeit „Geh nicht mit Fremden mit! Nimm nichts von Fremden an!“. Vielen Dank an alle aktiven Unterstützer und Helfer des WebAwards des Köstritzer Unternehmervereins.

Walburga Gründel-Syring

Steffen Gründel ist der „Thüringer des Jahres 2012“ – Teil 1

Vor der Online-Abstimmung

Am 29.02.2012 wurde Steffen Gründel durch die Thüringer Ehrenamtsstiftung  und  den MDR Thüringen zum „Thüringer des Monats Februar 2012“ gewählt. In der Gewissheit, dass alle Thüringer der Monate eines Jahres im Dezember zur Wahl des Thüringers des Jahres stehen, begannen schon im Frühsommer unsere Wahlvorbereitungen. In zahlreichen Powerpoint-Vorträgen präsentierten wir in der Folgezeit unser Projekt vor Stadt- und Gemeinderäten und auf Elternversammlungen in Kindergärten und Grundschulen. Ebenso war unser Maskottchen Policat mit der Magnettafel acht Monate im Hortbereich einer Altenburger Grundschule im Einsatz.

Am 17. November 2012 erhielten wir das lang ersehnte Schreiben vom MDR mit dem Ablauf der Wahl. Das Online-Voting begann am 07. Dezember 2012 um 18:00 Uhr.
In diesen drei Wochen verstärkten wir unsere Werbungsaktivitäten. Abgesehen von den knapp 1.000 Mails verteilten wir 100 A4-Plakate, 80 A3-Plakate, 12 A2-Plakate und ca. 20.000 Handzettel.


Zudem erhielten wir von der Firma Fotobild Labisch die Möglichkeit, in einem Schaufenster in der Baderei – einer Fußgängerzone in Altenburg – für unser Projekt zu werben.

 

 

 

 

Einige Plakatimpressionen:

 

 

Auch auf zwei LED-Tafeln leuchtete unsere Wahlwerbung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gaben auch Pressemitteilungen an die örtlichen Medienvertreter heraus, die sie gern uns unterstützend annahmen.

 

Wir nutzten zudem den verkaufsoffenen Adventssonntag, um auch unser großes Maskottchen Policat als Werbeträger im Geschäft von Brillen-Berger zu präsentieren. Nun steht Policat noch bis zum 27.12.2012 in dessen Schaufenster.

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Ab dem 14.12.12 um 08:00 Uhr konnte man zusätzlich per Telefon abstimmen. Im Gegensatz zum Online-Voting konnte man die abgegebenen Stimmen per Telefon nicht verfolgen. Dieser Umstand vergrößerte noch die Spannung. Und auch die Stimmanzahl der anderen Kandidaten vergrößerte sich zum Ende der Woche hin in größeren Sprüngen, so daß unsere Prozente sanken. Also haben unseren kleinen Policat aktiviert.

Es ist uns ein großes Bedürfnis, allen Danke zu sagen, die uns in dieser Wahlwerbe-Woche unterstützt haben. Wir erhielten vielseitige Hilfe, sei es Plakate verteilen und aufhängen, Handzettel verteilen, Daumen drücken, persönlichen Zuspruch, um nur einige zu nennen.

Die Auszeichnungsveranstaltung

Steffen Gründel ist der „Thüringer des Jahres 2012“ – Teil 2

Die Auszeichnungsveranstaltung

Auszeichnungsveranstaltung Thüringer des Jahres 008
Am Samstag, 15.12.2012, gegen 14.00 Uhr war es dann soweit. Das Foyer des Landesfunkhauses des MDR Thüringen in Erfurt füllte sich nach und nach mit rund 50 geladenen Gästen. Man erkannte viele Gesichter, die aus den Berichterstattungen der Monate Januar bis Dezember 2012 vorgestellt worden. Auch die Jahressiegerin aus dem Jahr 2011 war mit anwesend. Alles verdiente Ehrenamtliche, auf die eine spannende und unterhaltsame Veranstaltung wartete. Diese Art der Ehrung ehrenamtlichen Wirkens rief vor 19 Jahren der MDR Thüringen ins Leben. Seit einigen Jahren beteiligt sich auch die Thüringer Ehrenamtsstiftung an dieser Aktion.

 

 

Auszeichnungsveranstaltung Thüringer des Jahres 002

Um auch die Arbeit hinter den Kulissen einmal näher kennenzulernen, führten kompetente freie Mitarbeiter des MDR die Gäste eine Stunde lang durch die Studios von Funk und Fernsehen. 15.15 Uhr war es dann soweit. Das Foyer war in der Zwischenzeit traumhaft festlich hergerichtet. Alle Gäste nahmen ihre Plätze an den weihnachtlich gedeckten Tischen ein.

Auszeichnungsveranstaltung Thüringer des Jahres 006

 

Eine Kamerafrau und ein Kameramann gingen an ihre Technik. Eine weibliche Stimme rief in das Studio: „Noch fünf Sekunden.“ Und dann ging es endlich los.

Moderator Steffen Quasebarth kündigte gleich zu Anfang einen spannungsgeladenen Ablauf dieser Sendung an. Er teilte uns mit, dass insgesamt viel, viel mehr Stimmen als im vorigen Jahr abgegeben wurden und das Telefon-Voting noch einige Veränderungen mit sich gebracht hatte.

 

Auszeichnungsveranstaltung Thüringer des Jahres 015

Zunächst folgte eine in Wort und Bild zusammengefasste Berichterstattung über die Tätigkeit der zur Wahl stehenden Kandidaten. Mit beeindruckenden Worten erkannte der Direktor des MDR Landesfunkhauses Thüringen, Werner Dieste, die Ehrenamtsarbeit und deren Bedeutung für die Gesellschaft an. Im Anschluss würdigte auch die Thüringer Sozialministerin Heike Taubert die ehrenamtlichen Engagements. Das „Duo Marimba“ umrahmte mit ihren musikalischen Darbietungen diese Veranstaltung und steigerte ihrerseits die Spannung. Wer wird nun Thüringer des Jahres 2012? Für welchen ehrenamtlich Tätigen haben Zuschauer und Zuhörer sich im Internet und Telefonvoting entschieden?

 

Auszeichnungsveranstaltung Thüringer des Jahres 021

 

Als erste wurde die „Thüringerin des Monats Dezember“ Frau Ilse Neumeister für ihr besonderes Lebenswerk geehrt. Die 80-jährige erhielt diesen eigens dafür ausgelobten Sonderpreis für ihr Engagement in der „Klosterrunde“ im Erfurter Augustinerkloster.

 

 

 

 

Um 16.15 Uhr begann endlich die Bekanntgabe der diesjährigen Gewinner.

Auszeichnungsveranstaltung Thüringer des Jahres 024 Auszeichnungsveranstaltung Thüringer des Jahres 025 Auszeichnungsveranstaltung Thüringer des Jahres 026

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittels einer Grafik auf einer Leinwand wurde zunächst der dritte Platz dargestellt. Es war die im Januar als Monatssiegerin geehrte Frau Christa Pidun aus Saalfeld mit ihrem Projekt „Herbstzeitlose“. Sie konnte 17,46 % der Stimmen auf sich verbuchen.

 

 

 

 

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Nach der Ehrung der Drittplatzierten erschien der zweite Grafikbalken auf der Leinwand und endete bei 21,03 % der abgegebenen Stimmen. Ein Klick – und das Bild von der Zweitplatzierten Frau Astrit Adler aus Tiefenort erschien. Sie erforschte und dokumentierte Stammbäume von Auswandererfamilien ihres Heimatortes.

 

 

 

 

Nun wurde es noch einmal richtig spannend. Die Künstler Axel Gremmelspacher und Jonas Engert spielten auf ihrem Marimbaphon. Sekunden wurden zu gefühlten Minuten.

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Klick – der Grafikbalken des Erstplatzierten wurde sichtbar – gefolgt von der Anzeige 27,64 %.

Und es folgte nach einer kleinen, spannenden Verzögerung nun endlich das Bild.

 

 

Es war das Foto von Steffen Gründel aus Altenburg. Der Polizeibeamte ist mit seinen Projekten „Nina und der Fremde“ und „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ im Altenburger Land und in einigen Gebieten in Deutschland ehrenamtlich unterwegs.

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Nach all diesen Ehrungen stellten sich alle Thüringer des Monats 2012 für die Gruppenfotos auf.

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Für den Sieger war es dann noch nicht vorbei. Ihm erreichten persönliche Glückwünsche von Monatssiegern, der Siegerin 2011 und vielen Mitarbeitern des MDR Thüringen.

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Nach dem das Interview mit Moderator Steffen Quasebarth im Kasten war, ging es zum O-Ton in die Redaktion des MDR Thüringen – Das Radio.

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Zum Schluss blieb noch Zeit, bei beteiligten Mitarbeitern des Landesfunkhauses für diese beeindruckende und wirklich spannende Veranstaltung zu danken.

Auf der Rückfahrt zum Hotel standen die Handys nicht still. Zig Anrufe und eine SMS nach der anderen drängten die Fahrt in den Hintergrund. Auch der Journalist Jörg Wolf wollte vom Altenburger Gewinner die ersten Eindrücke von dieser Wahlveranstaltung für die Montagsausgabe der OVZ-Lokalredaktion erhaschen, einfach toll.

Nach einem gemütlichen Abendessen mit Susann Seifert (sie schlug Steffen Gründel als Thüringer des Monats vor) und ihrem Partner ließ es sich der Thüringer des Jahres 2012 nicht nehmen, gegen 19.00 Uhr mit seiner Frau den Erfurter Weihnachtsmarkt zu besuchen und das Erlebte Revue passieren zu lassen. So fand dieser Ehrentag einen würdigen Abschluss.

 

Glückwunschschreiben Michaele Sojka Landrätin Ldkrs. ABGL Glückwunschschreiben Volkmar Vogel MdBWer glaubt, dass die folgenden Tage beim Sieger ruhiger anliefen, der täuscht sich. Wieder zu Hause in Altenburg angekommen, war der Posteingang des Computers des Ehrenamtsteams mit über einhundert Glückwünschen und Ehrenbekundungen gefüllt. Jedem Adressaten wurde persönlich gedankt. Glückwünsche, sogar Rufe über die Straße im Heimatort, erreichten Steffen Gründel. Auch Abgeordnete vom Deutschen Bundestag und dem Thüringer Landtag sowie die Landrätin Landkreis Altenburger Land reihten sich mit Ihrer Wertschätzung in die Schar der Gratulanten ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung

Altenburger Steffen Gründel gehört zu den Preisträgern  des Kommunalpolitischen Initiativpreises 2012

 

v.l.n.r.: Heidrun Sedlacik (MdL, Vorsitzende KOPOFOR), Walburga Gründel-Syring, Steffen Gründel, Heinz-Dieter Plötner (stellv. Vorsitzender KOPOFOR) – Foto: Caroline Weingart

Seit 2006 vergibt das KOPOFOR jährlich für besonders innovative kommunal-politische Projekte, Initiativen und Strategien den kommunalpolitischen Initiativpreis. Ziel ist es, sie zu würdigen, bekannt zu machen, zu verallgemeinern und für Interessenten zugänglich zu machen.

Steffen Gründel nahm mit seiner Ehefrau Walburga in Jena den dritten Preis in Empfang.

Der Polizeioberkommissar erhielt die Auszeichnung für seine Projekte „Nina und der Fremde“, und „Policat rät: Nicht nur Schokolade“. In beiden Projekten geht es um die Prävention in Sachen sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Gewürdigt wurden damit die über 1500 Stunden Freizeit, Geld aus eigner Tasche, aber vor allem ganz viel Herzblut, das Steffen Gründel seit 2006 in beide Projekte einfließen ließ.

Es wurden während dieser Zeit Präventionsvideos erstellt, Handbücher geschrieben, Prospekte und Magnettafeln entwickelt. Das Video „Nina und der Fremde“ wurde durch das Landratsamt an alle 56 Kindergärten des Landkreises verteilt. Die anderen Materialien stehen im Jugendamt in doppelter Ausfertigung zur Ausleihe bereit.

Steffen Gründel sieht die beiden Projekte als Hilfsangebot zur körperlosen Verteidigung. Es sind Hilfsangebote für Pädagogen, Erzieher, Kinder und deren Familienangehörige.

Steffen Gründel ist mit „Policat“, einer 1,50 m großen Plüschkatze in Polizeiuniform, auch über die Landkreisgrenzen hinaus in Thüringen und Sachsen in Kindergärten, Grundschulen und Elternversammlungen ständig auf Achse. Auch deswegen steht er als „Thüringer des Monats Februar“ zur Wahl als „Thüringer des Jahres“.

 

Heinz-Dieter Plötner

Stellvertretender Vorsitzender KOPOFOR

04.12.2012

 

Kommunaler Initiativpreis 2012

Am Sonnabend, den 01.12.2012 wurde dem Policat-Projekt der 3. Preis des „Kommunalen Initiativpreises 2012“ verliehen.

Die Auszeichnungsveranstaltung fand in einem festlichen Rahmen im KuBus Jena statt. Die Laudatio hielt Herr Heinz-Dieter Plötner, stellvertretender Vorsitzender des KOPOFOR = Kommunalpolitisches Forum Thüringen e.V. und Vorsitzender des Stadtverbandes DIE LINKE. Altenburg. Hier der Wortlaut:

„… Es kann sie wohl niemand übersehen, die 1,50m große Plüschkatze in Polizeiuniform. Der Name: Policat, die Mission: Unterwegs in Sachen sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Policat ist eine echte Thüringerin, geboren bzw. hergestellt im März 2008 in der Spielwarenfabrik Georgenthal, dank eines Sponsors aus Lumpzig im Altenburger Land. Neu eingekleidet in das blaue Outfit der Thüringer Polizei im September 2011 in derselben Fabrik. Sein geistiger Vater und Erfinder ist der Altenburger Polizist Steffen Gründel.

Gestern noch war Policat in der Altenburger Grundschule „Erich- Mäder“. Policat ist also eine reisefreudige Katze. Nicht nur im gesamten Altenburger Land, sondern auch im angrenzenden Sachsen ist sie unterwegs, ja sogar im hohen Norden war sie schon. Im April dieses Jahres war sie in einen Kindergarten in Flintbek, nahe Kiel.

Policat ist kein Spielzeug, auch wenn sie in den Kindergärten schon mal gern geknuddelt wird. Sein Name steht inzwischen für zwei Projekte: „Nina und der Fremde“ entwickelt seit dem Jahr 2006, abgeschlossen 2008 und das derzeitige 2. Projekt „Policat rät: Nicht nur Schokolade“, ein Würfelspiel zum Verhaltenstraining von Kindern. Über 1500 Stunden und auch Geld aus eigener Tasche, aber vor allem ganz viel Herzblut hat Steffen Gründel in den vergangenen sechs Jahren in beide Projekte investiert, die Kinder vor schrecklichen Erfahrungen bewahren sollen.

Steffen Gründel sieht die beiden Projekte als Hilfsangebot zur körperlosen Verteidigung. Es sind Hilfsangebote für Pädagogen, Erzieher, Kinder und deren Familienangehörige.  Es wurden Präventionsvideos erstellt, Handbücher geschrieben, Prospekte und Magnettafeln entwickelt.

Nachdem das Video „Nina und der Fremde“ nach seinen Praxistest in seiner Endfassung zum Film wurde, veranlasste die Vizelandrätin des Altenburger Landes, die gleichzeitig Sozialdezernentin ist, dass alle 56 Kindergärten des Landkreises damit ausgestattet wurden. Neben dem Video wurden durch das Landratsamt jeweils ein Kniebuch und eine Handreichung für Pädagogen allen Kindergärten zur Verfügung gestellt.  In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt wurde das Projekt in 4 Veranstaltungen allen 56 Leiterinnen der Kindereinrichtungen vorgestellt. Alle Materialien zu beiden Projekten liegen im Jugendamt in doppelter Ausfertigung zur Ausleihe bereit.

Über die bereits genannten Aktivitäten gab es darüber hinaus von 2008 – 2012:

35 Projektpräsentationen in Thüringen und Sachsen, 10 Elternversammlungen, 14 Kindergarteneinsätze als Vier-Wochen-Projekte und 52 Grundschüler wurden in einem Ferienkurs zum Thema „Nina und der Fremde“ geschult als Einstieg in ein Zwölf-Wochen-Projekt.

Während Erzieher und Lehrer beide Projekte und deren hilfreiche Materialien längst kennen und nutzen und gleichermaßen viele Mütter und Väter auf Elternversammlungen damit vertraut gemacht wurden, blieben die außergewöhnlichen Bemühungen des bescheidenen Steffen Gründel einer breiten Öffentlichkeit lange verborgen. Selbst die Kollegen der Altenburger Polizeiinspektion staunten, als durch die Ehrung zum Neujahrsempfang 2012 die Freizeitaktivitäten des Polizeioberkommissars bekannt wurden.

Wenn Steffen Gründel unterwegs ist oder an Neuem tüftelt ist nicht nur Policat dabei sondern eine weitere wichtige Person wie auch heute: seine Frau Walburga. Ohne sie wäre vieles nicht so geworden wie es ist. Sie ist nicht nur Namensfinder für die Plüschkatze sondern auch Lektorin für die schulbuchbegleitenden Materialien und verantwortlich für die Gesamtkonzeption beider Projekte.

Je mehr sich Erzieher, Lehrer, Eltern und Großeltern sich für dieses Projekt begeistern lassen, sich dafür engagieren und sich einbringen, umso größer sind die Chancen, Kinder vor Missbrauch zu schützen.

Eine Anmerkung zum Schluss: In einer Gemeinschaftsaktion von MDR Thüringen und der Thüringer Ehrenamtsstiftung wurde Steffen Gründel zum „Thüringer des Monats Februar“ gewählt. Das wurde mir auch erst in Vorbereitung auf diese heutige Laudatio bekannt. Nun steht die Wahl zum „Thüringer des Jahres“ per Telefon oder Internet an. Nachdem alle Anwesenden heute Policat mit seinen bescheidenen „Vater“ persönlich kennengelernt haben, beteiligen sich sicher alle und stimmen für den Polizeioberkommissar Steffen Gründel. Die Modalitäten der Abstimmung können den ausliegenden Zetteln entnommen werden.  …“

 

Deutscher Engagementpreis 2012 – Ergebnis der Jurysitzung vom 04.09.2012

Auszug aus dem Anschreiben des Projektbüros Deutscher Engagementpreis vom 04.10.2012 anlässlich der Zusendung der Nominierungsurkunde:

„… Es ist aber nicht nur die Summe der Einreichungen, die uns beeindruckt und erfreut hat, sondern die ungeheure Tatkraft, der Ideenreichtum und die Vielfalt des Engagements der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bitte seien Sie nicht enttäuscht, dass Sie in diesem Jahr nicht zu den Preisträgern zählen. Denn Sie haben mit Ihrem Engagement Großartiges geleistet, worauf Sie stolz sein können! Die Konkurrenz war sehr groß, und es ist sowohl der Jury als auch dem Engagementpreis-Büro sehr schwer gefallen, eine Entscheidung zu treffen. …“

 

Steffen Gründel – nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Nominierungsurkunde